Windows App Store alias der Microsoft Store, Zu viel des Hybriden?

 

 

 

 

Was stellt der Store überhaupt dar? Was ist er?

 

Der Windows App Store alias Microsoft Store (bis Oktober 2017 Windows Store) ist ein AppStore vom Softwarehersteller Microsoft für Applikationen (Paint, Office 360), die auf Microsoft Windows 8, dessen Nachfolgern Windows 8.1 und Windows 10 sowie Microsoft Windows RT laufen. Er ist somit vom Computer, dem Smartphone und der Windows eigenen Multimediakonsole Xbox zu erreichen. 

 

 

 

 

 

 

Wie ist der Windows App Store aufgebaut?

 

 

 

 

  • Der Benutzer kann aus einer Sammlung von Windows-Apps wählen und diese je nach Angebot entweder kostenlos oder gegen ein Entgelt erwerben. Er erhält dabei eine Lizenz, mit der er die Anwendung nach dem Herunterladen auf bis zu 81 Geräten installieren kann.
  • Entwickler können ihre Apps zunächst mittels einer eigens für diesen Zweck vorgesehenen Entwicklerlizenz anmelden und testen. Sollte das Programm reif für die Vermarktung sein, kann es zur Zertifizierung an Microsoft übermittelt werden. Hier wird jede App einem Test unterzogen. Werden die Anforderungen erfüllt, wird die App von Microsoft über den Windows Store online zur Verfügung gestellt. 

 

 

Von wo habe ich Zugriff?

 

Der Windows Store wurde mit dem Erscheinen von Windows 8 zur Verfügung gestellt und wird nicht für ältere Betriebssysteme angeboten. Er ist, unabhängig vom verwendeten Gerät, direkt über ein integriertes Programm erreichbar und bietet Dir in der Vorschau eine Auswahl der interessantesten Software, die auch Kommentare von anderen Usern enthält. Das Ranking von Apps erfolgt dabei nicht gegen Gebühr oder Werbung, sondern stellt eine von Microsoft selbst verwaltete Liste dar. Mittels Kategorien, Preis und anderen eingrenzenden Indikatoren kann diese weiter beschränkt werden. Über eine Suchmaske kann man ebenso nach bestimmten Apps suchen. So erhälst Du die besten Apps für Deine Vorstellungen z.B.: Eine Applikation für die Bearbeitung von Fotos und Videos. 

 

 

 

 

 

 

Und wie sieht die preisliche Gestaltung aus?

 

 

 

Anwendungen können entweder free oder ab 0,99 Euro/Dollar angeboten werden. Bekannte Windows-Desktop-Anwendungen, die über den Windows Store angeboten werden, waren ursprünglich von der Gebühr grundsätzlich ausgeschlossen. Im Zuge von Windows 10, entwickelte Microsoft ab 2016 die Windows Desktop Bridge, welche es Entwicklern ermöglicht, traditionelle Windows-Anwendungen im Windows 10 Store bereitzustellen. Am 15. September 2016 veröffentlichte Microsoft die ersten traditionellen Desktop-Anwendungen im Windows 10 Store. Diese unterliegen dabei grundsätzlich den gleichen Konditionen wie native Windows-Store Apps, das heißt der Entwickler kann das Preismodell selbständig frei im Rahmen vorgegebener Preisstufen wählen und ändern. 

 

 

 

 

 

 

Aber wie breit ist die Produktpalette?

 

 

 

Im November 2012 waren knapp 20.000 Apps im Windows Store verfügbar, davon wurden etwa 18.000 Programme free angeboten. Im April 2014 waren es über 153.000. Über den Windows Store werden zwei Arten von Windows-Software zur Verfügung gestellt: Windows-Desktop-Anwendungen (engl. legacy Windows applications) und Modern-UI-Apps. Nach Angaben von Microsoft wird der Windows Store die einzige Möglichkeit bleiben, um Apps zu erwerben, die speziell für Windows Modern-UI entwickelt wurden. Dies ist der Präferenz zu Konsistenz-, Verlässlichkeits- und Sicherheitsgründen von Microsoft geschuldet. 

 

 

 

 

Zunächst (Vor der Veröffentlichung von Windows 8) hatte Microsoft im Oktober 2012 erklärt, dass keine Apps für den Windows Store zugelassen werden sollen, die sich ausschließlich an Erwachsene richten. Diese Beschränkung betraf pornografische Inhalte und Spiele ohne Jugendfreigabe wie etwa Skyrim. Noch im Oktober und damit vor der Veröffentlichung von Windows 8 wurde diese Beschränkung aufgehoben. Das Angebot ist nun unbeschränkt, wird aber mit den typischen Verfahren zum Jugendschutz reguliert. 

 

 

 

 

Nach Microsoft-Angaben waren im September 2015 669.000 Apps für Microsoft Windows Phones, Tablets und PCs verfügbar. Darunter auch eine große Menge Microsoft Exklusiver Angebote wie die Microsoft Windows 10 Edition des berühmten Spiels Minecraft. Zusätzlich bietet der Store die Möglichkiet eines Exklusiv Modus, dazu im folgenden mehr. 

 

 

 

 

 

 

Ein Kommentar: funkioniert dieser Spagat?

 

 

 

Ja, nach nun mehr 4 Jahren hat sich der Microsoft Store stabilisiert und etabliert. Die Community nimmt ihn und die darin enthaltenen Apps positiv auf und die anfängliche Skepsis wurde abgebaut, zu sehen an durch die Kommentare im Netz. Alles in allem ist es gerechtfertigt zu sagen, dass der hybride Spagat des Gesamtstores effektiv umgesetzt und nach einer kurzen Gewöhnungsphase gut angenommen wurde. 

 

 

Der „Exklusiv-Modus“

 

 

 

 

Durch das Creators Update von Windows 10 hat Microsoft den Store um eine kleine Sicherheitsoption erweitert. Nun besteht die Möglichkeit, die Installation herkömmlicher Programme zu sperren und zu erzwingen, dass nur Store-Apps installiert und gestartet werden dürfen. 

 

 

 

 

 

Eine kurze Einleitung

 

 

 

 

Melde Dich am Rechner mit einem Administrator-Konto an. Dann öffne die Windows-Einstellungen und klicke nacheinander auf Apps / Apps & Features. Auf der rechten Bildschirmseite befindet sich an oberster Position eine Pulldown-Liste. Wenn man sie aufklappt, stehen drei Optionen zur Auswahl: Apps aus beliebigen Quellen zulassen(standardmäßig aktiviert), Warnen, bevor Store-fremde Apps installiert werden sowie Nur Apps aus dem Store zulassen.  

 

 

 

 

Um zu den Optionen zu gelangen, öffne mit einem Admin-Konto zuerst die Einstellungen über das Startmenü. Und befolge dann die oben beschriebenen Schritte.

 

 

Auswirkungen der App-Installationseinschränkungen beachten

 

 

 

Sollte die strengste Einschränkung ausgewählt werden  (Nur Apps aus dem Store zulassen) und anschließend das Setup eines anderen Programms gestartet werden , etwa von Google Chrome, erscheint eine Meldung. Diese Benachrichtigung macht Dich auf die Beschränkung in den Einstellungen aufmerksam. 

 

 

 

 

Ein Link im Dialog führt zwar zu den entsprechenden Optionen, die allerdings nur für administrative Konten angezeigt werden. Ein Standard-User sieht die Pulldown-Liste, über die sich Anpassungen vornehmen lassen, nicht und ist somit an die Beschränkung gebunden.