Apps programiieren für Anfänger

Sie möchten also eigene Apps programmieren und diese dann in
einem AppStore ihrer Wahl veröffentlichen. Aber hat schon Zeit sich
viele lange Tutorials anzuschauen und sich dann mit Problemen
rumzuschlagen, die nicht im Tutorial beschrieben wurden. In diesem
Artikel erfahren sie alles um den nächsten Schritt beim
Programmieren von Apps fürs Smartphone zu vollziehen. Was
müssen sie lernen? Auf welchen Plattformen kann man entwickeln?
Sie suchen Antworten auf diese Fragen, hier bekommen sie diese

und starten mit der Entwicklung eigener Apps.

Apps programmieren, aber
was ist das eigentllich?
Apps sind eigentlich normale Computerprogramme, die allerdings
auf einem mobilen Gerät ausgeführt werden. Ihre Funktionen
können dabei variabel sein z.B.: Für einen Kommentar zur Aktuellen
politischen Lage oder auch einfach nur eine kalendarische APP für
ein Foto Studio. Sie besitzen die Besonderheit, auf die Sensorik und
Hardware des Geräts zugreifen zu können. Um diese nutzen zu

könne stellen die Hersteller sogenannte Programmierbibliotheken
zur Verfügung. Mit ihnen kann man die Hardware in seinen Apps
ansprechen. Der Touchscreen, dass Merkmal des Smartphones.
Als Programmierer müssen ihre Apps darauf auslegen, dass sie
über diesen Bildschirm benutzt und skaliert werden können. Wenn
dies erfüllt wird ist eine App oder eine Webseite responsive, was dem momentanen  Standard entspricht. Welche Plattform möchten sie bedienen? Eines müssen sie wissen, leider existiert kein Universalsystem! Alle
Hersteller nutzen unterschiedliche Betriebssysteme, die nicht
kompatibel zu einander sind. Wollen sie nun eine z.B. eine App mit
Kommentar Funktion für das Iphone erstellen müssen sie über
spezifisches Wissen für diese Umgebung verfügen. Aber kommen wir zu den einzelnen Plattformen: Android Google’s Android; eines der meistgenutzten Betriebssysteme für
mobile Geräte. Viele Hersteller wie Samsung, Sony, etc. produzieren ihr Geräte mit Android.

Im Play-Store direkt von Google in dem man die Apps findet und auf
das eigene Gerät installieren kann werden die Applikationen
veröffentlicht. Es existieren aber auch weitere Stores in denen
mancAndroid oder iOS Apps erhält. So hat meist jeder Hersteller
und auch große Unternehmen einen eigenen Store. Um dort zu
veröffentlichen muss man sich als Entwickler anmelden. Bei Google
kostet das eine einmalige Gebühr und dann kann man seine Apps
dort zum Download oder zum Verkauf anbieten. Wird eine App
verkauft, behält der Storebetreiber meist eine kleine Provision ein.
Um für die Android Plattform zu entwickeln muss man man Java lernen und das Android SDK installieren. iOS iOS von Apple ist das Betriebssystem für das iPhone, iPad und
iPod. Es gibt keinen Hersteller, der dieses Betriebssystem nutzt,
außer Apple selbst. Die Apps erhält man über den sogenannten
AppStore bzw. iTunes. Um Apps für diesen Store zu entwickeln
muss man sich im Apple Developer Programm registrieren und eine
jährliche Gebühr zahlen. Es fallen beim Verkauf von Apps
Zahlungen an Apple an. Um hier zu programmieren benötigt man
einen Apple Computer mit Mac OSX, nur hier existiert die
Programmierumgebung XCode. Als Sprache wird entweder mit
Objective-C oder den neuen Apple-eigenen Programmiersprache Swift gearbeitet
Andere Plattformen Neben diesen zwei wohl Bekanntesten gibt es aber auch noch
weitere Marktteilnehmer wie Blackberry und das Windows Phone
mit verschiedene Betriebssystemen. Alle haben ihre eigene
Programmierumgebung, nutzen eine andere Programmiersprachen und haben auch eigene Stores.

App-Arten

Native Apps

Native Apps sind mit der Programmiersprache des Herstellers
geschrieben, siehe vorangegangene Plattform. Lernen müssen sie
zunächst das Programmieren in der jeweiligen Sprache des
Herstellers für den sie ihre App erstellen möchten. Um ihre künftige
App also universell zugängig zu machen müssen sie für jede
Plattform die jeweilige Sprache und Umgebung erlernen und
umsetzten. Dies kann sehr aufwendig werden sofern sie nicht ein
Entwickler Studio mit einem kompletten Team im Rücken haben.

Web Apps

Diese Apps, auch HTML5 Apps genannt, sind plattformübergreifende Anwendungen, die meistens im Browser
laufen. Jedes moderne Smartphone besitzt einen Internet-Browse, somit können Web Apps auf allen Plattformen genutzt werden. Im
Hintergrund stehen die üblichen Web Technologien wie HTML5,
CSS, JavaScript. Durch starke Verbreitung von HTML5 ist
mittlerweile die Grenze zwischen den Web Apps und „normalen“ Websites ziemlich fließend.

Hybride Apps

Wie im Name beschrieben, sind solche Apps eine Kombination von
den beiden Formen und ein Versuch das Beste beider Arten in einer
Anwendung zu installieren. Hybride Apps basieren auf den Web
Technologien wie HTML5, CSS, JavaScript, laufen aber in einem
Webview Container, sind als native Apps verpackt und können
somit auf native APIs und Funktionen vom Betriebssystem
zugreifen. Hybride Apps werden ebenfalls über den App Store verteilt.

Vorsicht! Baukasten Apps

Mittlerweile existiert ein schier unendliches Angebot an
sogenannten App-Baukästen. Es wird nur „geklickt“ und die App ist
zusammen zusammengebaut anstatt Programmiert. Eine ähnliche
Art  gibt es auch für Webseiten. Dies klingt zunächst einmal
verständlicherweise verlockend. Aber Vorsicht die meisten
Baukästen kosten eine monatliche Gebühr und ihr Gebrauch
schränkt den  Funktionsumfang der erstellten Apps ein. Sobald
speziellere Funktionen genutzt werden wollen, müssen sie entweder
die Spezialentwicklung beim Anbieter beauftragen oder fangen
wieder bei 0 an und sind gezwungen das ganze selbst nochmal
programmieren. Das heißt nicht, dass grundsätzlich alle Baukästen
schlecht sind, für ganz kleine Standardprogramme mögen sie
funktionieren, aber es kann schnell in doppelten Aufwand enden.
Also lernen sie Programmieren z.B.: Mit Java lieber gleich richtig.

Das bauchen sie für ihren Start:

Unser Vorschlag an sie: Sollten sie noch gar keine Kenntnisse vom
Programmieren haben, dann starten sie mit der Webentwicklung und mit Javascript. Damit erlernen sie die Grundlagen. Mit
Javascript lassen sich gerade zu Anfang viele Erfolge erzielen.
Nutzen sie Ratgeber oder auch kurze Tutorials von verlässlichen
Quellen z.B.:

Vom Android Developer Programm; hier der Link:
https://developer.android.com/training/basics/firstapp/index.html.

Programmieren sie nicht einfach drauf los, erarbeiten sie zunächst
eine Wissenbasis. Von dort an arbeiten sie gezielt weiter, und
eventuell steht schon bald unter Ihrer App herausragend
bewertender Kommentar. Zu guter letzt sollten sie immer auf dem
aktuellen Stand der Plattformen bleiben, dazu hier eine Tabelle mit allen Versionen von Android und Supportstatus:
Name Veröffentlichung Supportstatus

Android 1.0 September 23, 2008 Unsupported

Android 1.1 February 9, 2009 Unsupported

Android 1.5 April 27, 2009 Unsupported

Android 1.6 September 15, 2009 Unsupported

Android 2.0 – 2.1 October 26, 2009 Unsupported

Android 2.2 – 2.2.3 May 20, 2010 Unsupported

Android 2.3 – 2.3.7 December 6, 2010 Unsupported

Android 3.0 – 3.2.6 February 22, 2011 Unsupported

Android 4.0 – 4.0.4 October 18, 2011 Unsupported

Android 4.1 – 4.3.1 July 9, 2012 Unsupported

Android 4.4 – 4.4.4 October 31, 2013 Unsupported

Android 5.0 – 5.1.1 November 12, 2014 5.1.x Supported

Android 6.0 – 6.0.1 October 5, 2015 Supported

Android 7.0 – 7.1.2 August 22, 2016 Supported

Android 8.0 – 8.1 August 21, 2017 Supported